Luzifer-Lili

Es war ein Tag wie jeder andere. Es regnete nicht, aber die Sonne lies sich auch nicht wirklich sehen. Auf den Straßen von Dromund Kaas herrschte reges Treiben und die Leute drängelten sich aneinander vorbei, bedacht niemanden anzustoßen. Immer wieder nuschelten sie sich ein "Sorry" zu und zogen weiter. Das kleine Café tauchte zwischen den vielen anderen Geschäften völlig unter und so war es auch kein Wunder, dass nur zwei Leute drinnen saßen. Sie rührten lustlos in einer pampigen Masse herum und schienen mehr wie Leute, die einfach Zuflucht vor der Hektik der Maßen dort draußen gesucht hatten, als welche, die wirklichen Appetit auf Geborgenheit hatten.
Lili ging es nicht viel anders. Sie starrte appetitlos auf die kleine dreckige Brühe in ihrer Tasse und lies die Spitze ihres Löffels ein paar Mal durch die braun-beige Maße streichen, die wohl Milchschaum sein sollte. 'Niemand hat gesagt, dass der Café in Dromund Kaas gut ist!', dachte sie zynisch und mit einer leichten Mischung aus Heimweh nach ihrer alten Heimat Voss. Dort hatte sie in Voss Ka gewohnt, und obwohl Voss Ka die Hauptstadt von Voss war, sehr groß dazu, war es etwas anderes im Gegensatz zu Dromund Kaas. Es war beinahe noch persönlicher gewesen. Die Leute nahmen sich Zeit und hetzten nicht so, wie in dieser, von Regen geprägten Trauerstadt. Die Leute schienen wie Sklaven zu sein, Sklaven der Zeit und Sith, die von einem Ort zum nächsten hetzten.
Lili wünschte sich, die Ausbildung hier nie angefangen zu haben. Außer ihrer Mitbewohnerin Michelle hatte sie niemanden kennen gelernt. Sie schaute leicht auf als die Tür zu den Café, welches den Namen nicht zurecht trug, sich öffnete und der Lärm von den Straßen hinein dröhnte. Ein junger Mann, knapp 25 Jahre, schaute sich um und bewegte sich in ihre Richtung. "Ist der Platz noch frei?", erkundigte er sich und Lili nickte. Aber sie verstand nicht, wieso er sich nicht an einen der vielen anderen Tische setzte. Unauffällig musterte sie den gutaussehenden Mann ihr gegenüber. Er war eine durchschnitt Schönheit, wie sie immer sagte. Schlank, sportlich, groß, mit braunen Haar.
Vielleicht mit ein bisschen mehr Charme und selbstsichere Ausstrahlung, als viele andere. "Ich bin Luzifer, hallo!", meldete er sich dann zu Wort und suchte ihren Blick. Sie hob ihren Kopf und blickte in seine schokoladenbraunen Augen. "Lili, schön Sie zu treffen." Sie war vorsichtig. Er hatte ihr zwar seinen Vornamen gesagt, aber die Dromund Kasser mit ihrem Stolz bestanden weiterhin auf die förmliche Ansprache. Luzifer lächelte gequält. "Schade, ich dachte, dass ich endlich mal auf eine Nicht-Dromund Kasser getroffen bin.

Und nun haben sie dich auch schon so dressiert, dass du glatt eine sein könntest." War das ein Kompliment? Es klang nicht so, aber man wusste ja nicht. Vielleicht war das auch einer dieser trockenen Witze, über die Lili einfach nicht lachen konnte.
Luzifer schien ihren fragenden und zu gleich skeptischen Blick zu bemerken und fügte hinzu: "Ich dachte, wenn ich Luzifer sage würdest du mich auch gleich duzen. Nun ja..." Lili huschte ein leichtes Lächeln über den Mund. Also doch kein normaler Dromund Kasser, wie sie sie draußen auf der Straße laufen sah. "Ich muss gleich nach Koriban. Einen Freund abholen.

Er packt das Studium dort nicht und will dort weg. Darf man fragen was du machst?" Lili blickte überrascht auf. "Koriban? Da hast du dir aber viel vorgenommen." Luzifer lächelte. "Ach das geht. Vorher muss ich nur das hier fertig machen..." Er holte einen Stapel Papiere zum Vorschein. "Antike Architektur im Moment. Zu dumm das ich mir ausgerechnet das ausgesucht habe!"


Lili lächelte und warf einen flüchtigen Blick auf die Uhr. "Oh, scheiße. Meine Besprechung beginnt in ein paar Minuten, ich muss los." Sie sprang auf, griff nach ihrer Tasche und wollte gerade Richtung Tür schreiten, als Luzifer sie nach hilfe, für seinen Freund fragte. Aber sie kannte ihn kaum und es widerstrebte ihr. "Sorry, aber wenn es sein soll, dann sehen wir uns noch einmal wieder.", speiste sie ihn ab und schritt energisch aus zur Tür. Als sie hinaus auf die Straße trat wurde sie vom Sog der Menschen mitgezogen und hechtete zu ihrem Vorgesetzten. Und ihr wurde bewusst, wie sehr Dromund Kass sie in Besitz genommen hatte.

Joldasa

Über meine Herkunft weis ich leider nicht sehr viel, vieles aus meiner Kindheit würde mir selber nur berichtet, aber am besten ich fange am Anfang an:

An einem eher trüben, aber heisen Tag, des Sommeranfangs kam ein Mann vom Raumhafen, von einem Planeten wo es kaum Lebewesen gab. Er ging zu Fuß und führte ein beladenes Wampa am Halfter.
Es war Spätnachmittag, die Händler, waren schon geschlossen und die Gassen leer. Es war sehr Warm und der Mann hatte einen schwarzen Mantel über die Schulter geworfen – Das fiel auf.

Der Unbekannte war nicht alt, aber seine Haare waren fast völlig weiß. Unter den Mantel trug er einen abgetragenen ledernden Wams, der unter dem Hals und an den Schultern verschnürt war. Als er seinen Mantel ablegte, bemerkte jeder, dass er ein Vibroschwert an einem Gürtel auf dem Rücken trug. Das war an sich nicht ungewöhnlich, da in Dromund Kaas fast jeder Waffen mit sich führte, aber niemand trug sein Schwert auf dem Rücken, so wie einen Bogen.

Dann trat er in die Cantina und begab sich zur Theke jetzt erst, viel der große Korb auf, den er bei sich trug, er stellte ihn auf dem Boden neben sich und legte seinen Mantel darüber, er bestellte etwas zu Trinken.

- zahle und schier dich raus – schrie ein Pockennarbiger Gast
Der Unbekannte wendete seinen Kopf langsam ihm zu.
- Wir werden dir helfen – zischte ein Riese von Mann, er schlug den Unbekannten den Krug aus der Hand, packte ihn gleichzeitig an den Schultern und krallte die Finger in den Gurt, den der Unbekannte schräg über die Brust trug. Einer der Leute im Hintergrund hatte die Faust zum Schlag erhoben. Der Unbekannte drehte sich ruckartig um und brachte so den pockennarbigen aus dem Gleichgewicht, das Schwert zischte aus der schneide.
Der Tumult dauerte nur wenige Sekunden, der Wirt zitterte – schaute auf das schrecklich entstellte Gesicht des pockennarbigen, der sich mit den Fingern am Rand der Theke festklammerte, abrutschte und wie ein ertrinkender aus dem Blickfeld verschwand, zwei andere lagen auf dem Boden. Einer regungslos, der zweite krümmte sich und zitterte in einer schnell größer werdenden dunklen Lache.

Die Frau des Wirt fing an zu schreien, der Unbekannte nahm seinen Mantel, warf ein paar Goldstücke auf die Theke und verschwand, in die Nacht – keiner hat ihn je wieder gesehen. Erst als sich die Frau beruhigt hatte viel ihr der Korb auf, als sie langsam näher kam, hört die leises gemurmel. Dann sah sie hinein und sah drei kleine Babys.

„ Mich und meine Zwillingsschwestern Yekzur und Yektura-

Sie nahm sich uns ihrer an und zog uns groß, wie ihre eigenen Kinder, leider starb sie schon sehr früh und wir würden getrennt, Yekzur kam zu einen der reichten Leute der Stadt, Yektura würde von einer Waldhüterin aufgenommen und ich „Joldasa“ blieb auf den Strassen von Dromund Kaas zurück, wo ich schnell lernte mich meiner Haut zu wehren.

Vor einigen Monaten hörte ich das sich meine Geschwischter zu einer Gemeinschaft genannt „Imperial Wings“ zusammen getan hatten, auch ich schloss, mich ihnen an, inzwischen sind wir viele geworden und ich bin ein Teil dieser Gemeinschaft. Wir wurden zu einer großen Familie, die durch dick und dünn geht, aber abends wenn die Sonne über den Stadtmauern untergeht seht ich oft auf einer der Türme unserer Festung und schau in die ferne, als ob jemand mich aus dem weiten es Alls, um Hilfe ruht…

 

Das Leben der Xanshadia

Ich bin Xanshadia. Meine Geschichte beginnt gleich mit etwas schrecklichem. Man erzählt dass in einer kalten Winternacht eine schwangere, durchgefrorene Frau sich krümmend nach Corrusant durchschlug. Die arme Frau hatte nichts zu essen oder zu trinken. Nur ein bisschen Stoff, der hielt sie aber kaum warm. In Corrusant fand sie eine alte marodes Zimmer. In dieser abgelegenen Zimmer erblickte ich das Licht der Welt.

Von meiner Mutter weiß ich nur dass sie von menschenähnlichen Bestien gejagt wurde. ,,Warum? Werdet ihr euch fragen! Ich weiß es leider nicht.“ Mein Vater war ein starker, von dem Licht angezogener Jedi. Aber heute ist er ein üblerer, von Hass zerreißter Schuft der die lieben Bürger tötet. Er hat nur noch einen einzigen Freund der sich Yuri, der Betrüger nennt.

,,Wie kam ich zu Imperial Wings?“ Nach dem ich das Licht der Welt erblickte hatte, hatte ich wie jeder andere auch Hunger. Also schreite ich. Ein Mitglied der Gilde wollte grade wieder aufbrechen. Da hörte sie das Schreien. Sie lief zu Zimmer und fand mich. Sie versorgte mich wie meine eigene Mutter. Ich lernte das Leben der Jedi kennen. In meinem 6. Lebensjahr wurde mir mitgeteilt das ich eigentlich nicht von hier stammte. Seit dem suchte ich mein Bruder Rudole. Ich fand ihn auf einer geheimnisvollen Tour durch Voss.

Rudole erzählte mir das meine Mutter trotz der Schwangerschaft mit meinem Vater gestritten hatten. Mein Vater nahm Rudole und meine Schwester Joldasa mit nach Tatooie. Als Rudole 17 und Joldasa 19 war nahm unser Vater die beiden auf einem Schlachtfeld mit. Mein Vater war plötzlich weg. Joldasa und Rudole waren alleine auf dem Schlachtplatz. Plötzlich kommt ein Rückstoß und Joldasa fiel um. Sie war mit dem Kopf auf einem Stein aufgekommen. Sie war sofort tot, so glaubte er. Rudole rannte so schnell er konnte Richtung Dorf und entkam.

Das ist meine Geschichte!